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Emmanuel Gaillard, Bachtrack, 23. Dezember 2024
Nach der Pause nimmt ein schlanker und eleganter junger Mann seinen Platz am Klavier ein. Der 25-jährige israelische Pianist Ido Zeev, der von Argerich selbst zum Ritter geschlagen wurde, liefert eine Darbietung von Skrjabins Sonate Nr. 2, die geradezu legendär ist: Sein Spiel ist fließend, sein Ton voll und seine Interpretation sowohl meisterhaft als auch tief empfindsam. Das Andante singt mit Raffinesse und Poesie, während der Klangsturm des Presto mit Präzision und Intensität wiedergegeben wird.
In seiner eigenen Klaviertranskription von Ravels Tzigane bestätigt Zeev nicht nur seinen Status als bemerkenswerter Pianist, sondern auch als brillanter Arrangeur. Die Eröffnungskadenz, die als Hommage an das Konzert für die linke Hand ausschließlich mit der linken Hand gespielt wird, weicht einer umwerfenden beidhändigen Darbietung von Virtuosität, die eines Gaspard de la nuit würdig ist. Donnernder Beifall belohnt die Originalität und Brillanz von Ido Zeev, einem Künstler, von dem wir sicher noch viel hören werden.
Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)

Das beeindruckende Debüt des Pianisten und Übersetzers Ido Zeev in La Roque d'Anthéron1
...This afternoon, we came to hear Ido Zeev, a young Israeli pianist trained in his own country and in Europe: he has worked with Nikolai Lugansky, Evgeny Kissin, Christoph Eschenbach, Menahem Pressler and Michel Béroff.
He is currently perfecting his skills with Arie Vardi in Hannover and Florence Millet in Cologne. Martha Argerich endorsed him after he won 3rd prize at the Vigo International Competition in Spain, where she was president of the jury.
And a few weeks ago, she invited him to play at her festival in Hamburg, where he was a great success. She describes him as ‘a great talent, a brilliant pianist, a very committed and sensitive musician...
Ido Zeev in La Roque d'Anthéron - German Translation





